Kräuterwerkstatt Lesachtal

Projekte & internationale Vernetzung

Qualitätvolle Produkte herzustellen ist – in Zeiten wie diesen – nicht nur eine Frage des „Könnens“, sondern auch des „Dürfens“. Auf Großbetriebe zugeschnittene, strenge Hygiene- und Produktionsauflagen lassen v.a. kleinbäuerliche Produzenten und Direktvermarkter sehr schnell an die Grenze des ökonomisch Machbaren und Sinnvollen stoßen. Im Bereich der Verarbeitung und Vermarktung von Kräutern kommen noch strenge Auflagen der Kosmetikverordnung bzw. aufgrund des Apothekergesetzes hinzu.

"Wenn ihr den Arnika-Ölansatz in der Apotheke kauft, dann kommen euch die Hygieneuntersuchungen billiger." so lautete dann ein gut gemeinter Rat, als wir uns aufgrund der hohen Kosten für die notwendigen Kosmetik-Hygiene-Untersuchungen vor dem Aus sahen.

Dass ein solches Produkt aber nichts mehr mit einem „lokalen Produkt“ zu tun hätte und damit auch das ganze vorhandene Wissen letztendlich verloren ginge, war die entscheidende Antriebfeder, doch weiter zu machen.

Daraus reifte allerdings auch die Erkenntnis, dass es nicht genug ist, wertvolle Produkte herzustellen, sondern, dass man auch Arbeit in die Mitgestaltung der Rahmenbedingungen investieren sollte, um auch in Zukunft noch das zu dürfen, was wir gut können: Hochwertige Kräuterprodukte herstellen.

Die Projekte und Aktivitäten, die der Verein durchführt, haben sich diesem Motto verschrieben.


Hier ein kurzer Streifzug durch die Projekte:

  . Wissen über Heilpflanzen im Kärntner Lesachtal, und: Kräuterinitiativen in Österreich. Studie i.A. der Alpen-Adria Universität Klagenfurt
  . Wildwachsende Heil- und Nutzkräuter des Kärntner Lesachtales, Studie i.A. des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten (Projektabschluss: März 2009)
  . Mitarbeit beim internationalen Netzwerk „Forum Synergies“, das sich dem Thema der nachhaltigen Entwicklung verschrieben hat. (Link: www.forum-synergies.eu)
Forum Synergies.pdf


   
 
 
  Abschlusspräsentation zum Projekt „Wissen
über Heilpflanzen im Kärntner Lesachtal“ in
der Volksmusikakademie in Liesing/ Lesachtal


  Referentin Simone Matouch mit Dr. Gerhard Strohmeier von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und einer Vertreterin der UNESCO Nationalagentur für immaterielles Kulturerbe